Schule am See

Seit Beginn des Schuljahres 2016 ist ein vielseitiges, professionelles und engagiertes Team in der Inklusion tätig. Um die nötige Kontinuität und Präsenz der inklusiven Kräfte für unsere SchülerInnen zu wahren, werden die einzelnen Qualifikationen der Mitglieder des Inklusionsteams genutzt. Wir sind eine Gruppe aus Sonderpädagogen, Schulpsychologen, Sozialpädagogen, Ergotherapeuten, Lerntherapeuten und angehenden Psychologen. Durch unsere breitaufgestellten Kompetenzen können wir unseren Schülerinnen und Schülern ein umfangreiches Angebot machen, um sie auf ihrem erfolgreichen Lernweg zu unterstützen:

Außerdem besteht eine starke interdisziplinäre Zusammenarbeit aller an der Schule tätigen Personen. Eine enge Vernetzung des Inklusionsteams mit dem Beratungsdienst der Schule stützt viele SchülerInnen in ihrer Entwicklung und stabilisiert zielgerichtete Lernstrukturen unter Berücksichtigung der jeweiligen Förderbedürfnisse. Die Offenheit des gesamten Kollegiums für sonderpädagogisch fundierte inklusive Unterrichtsmethoden trägt ebenso zu einer stetigen produktiven Entwicklung in Richtung inklusiv denkende und lebende Schule bei.

Ebenso besteht ein enger sonderpädagogischer Austausch der Grundschule mit der Sekundarstufe, um die Kontinuität aller Förderbestrebungen zu gewährleisten. Ziel unserer Schule: jedes Kind wird in seiner Entwicklung angenommen und auf dem Weg zu selbstbestimmtem Lernen soweit gestützt, dass größtmögliche Lernerfolge erreicht werden! Eine weitere wichtige Verzahnung findet in den Abschlussjahrgängen statt; um allen SchülerInnen eine berufliche Eingliederung zu ermöglichen gibt es inzwischen Kooperationen mit der nahegelegenen Produktionsschule sowie einer Berufsberaterin. Hier wird in Absprache mit dem Inklusionsteam schon frühzeitig auf besondere Unterstützung der SchülerInnen und gezielte Berücksichtigung individueller Interessen und Stärken aufmerksam gemacht, um den Übergang in die Berufs- und Arbeitswelt zu erleichtern. Die IVK Übergänger stellen eine nächste inklusive Herausforderung dar.

Auch hier haben sich Strukturen etablieren können, in denen die an der gesamten Schule tätigen SonderpädagogInnen und LehrerInnen sich engagiert um die größtmögliche weitere Eingliederung dieser SchülerInnen kümmern. Wichtig für eine von der Person losgelöste Förderarbeit ist die Bereitstellung handlungsorientierten haptischen Materials, an denen die SchülerInnen eigene Lernerfolge erleben. Unter Einbezug der FachkollegInnen wird der Fundus an Arbeitsmaterialien schrittweise fortentwickelt. Im Bereich der sonderpädagogischen Diagnostik und darauf aufbauender Förderplanung verfügen wir bereits über eine Vielzahl geeigneter testdiagnostischer Methoden, die ebenso wie die Fortschreibung der Förderpläne prozessorientiert zu betrachten ist. Wir sind davon überzeugt, dass mit der nötigen Ressourcenunterstützung unsere SchülerInnen langfristig personenunabhängig lernen können. Auf die Weiterentwicklung eines schulinternen inklusiven Curriculums, das die Selbstbestimmung unserer SchülerInnen fördert, um sie auf eine gelungene Integration in unsere Gesellschaft vorzubereiten, freuen wir uns!

Sandra Schwarz-Groening
(Sonderpädagogin der Schule am See)
am 31.3.2017